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Beschlagnahmte Bitcoins von Drogendealer verschwunden

(28. April 2021/19:41)
Bitcoin-Drogengeld in Millionenhöhe verschwunden

Das von einem in Deutschland verurteilten Dealer beschlagnahmte Drogengeld in der Kryptowährung Bitcoin in Millionenhöhe ist fast restlos verschwunden. Der Koblenzer Generalstaatsanwalt Jürgen Brauer teilte am Dienstag mit, zu der Räumung des Online-Depots sei es Ende 2019 gekommen. Angesichts laufender Ermittlungen wegen Geldwäsche mache er keine Angaben, ob der verurteilte Dealer oder jemand anderes für die fast vollständige Kontoleerung verantwortlich gewesen sein könnte. Die Ermittler sollen auf das beschlagnahmte Bitcoin-Depot mangels Kenntnis des nötigen Passworts bis heute keinen Zugriff haben.

Das Landgericht Landau hatte den Dealer 2017 zu fast 15 Jahren Haft verurteilt, weil er nach Überzeugung der Richter einen der bis dahin größten Online-Shops für illegale Drogen in Deutschland namens "Chemical Love" aufgebaut hatte. Für mehr als 5.300 Drogengeschäfte sollte er dem Staat erst zehn und nach einem späteren Urteil in einem Berufungsprozess immerhin noch 1,5 Millionen Euro zahlen.


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